Unsere Vision

nicht mehr alleine - sondern gemeinsam
nicht mehr alleine - sondern gemeinsam

Wie alles Begann:

Die Projektidee zum "SIPPENDING" entsprang aus dem Empfinden mehrerer Chemnitzer Familien, dass sozialer Zusammenhalt, Vertrauen in Mitmenschen sowie die Möglichkeit, Unterstützung von Mitmenschen zu erfahren, in unserer Heimatregion sehr gering sind. Unser Empfinden wurde in der Bertelsmann Studie "Gesellschaftlicher Zusammenhalt" vom 11.12.2017 deutlich bestätigt. Es fehlt gerade für die anspruchsvolle Aufgabe, Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten an Solidarität und Hilfsbereitschaft wie auch Möglichkeiten zur gemeinsamen Betätigung im Sinne der bedürfnisorientierten Lebensweise.

 

Hier wollen wir aktiv werden und nicht mehr zusehen. Wir gründen den Verein "In Gemeinschaft wachsen e.V." um unser Projekt "SIPPENDING" auf den Weg zu bringen,

 

In einer regionalen Facebook-Gruppe  vereinen sich bereits über 100 Mitglieder (Stand 28.06.2018), die sich über bedürfnisorientierte Lebensweise austauschen wollen. In den Gruppennachrichten wird das Bedürfnis nach besserer sozialer Einbindung besonders deutlich. Gruppenmitglieder suchen nach Partnern für die Freizeitgestaltung, nach Spiel- und Betreuungsmöglichkeiten für eigene Kinder und nach Tipps wie auch Unterstützung zur Bewältigung bestimmter Lebensphasen und Herausforderungen.

 

Diese Wünsche haben auch wir und wollen mit dem "SIPPENDING" einen Ort und eine Gemeinschaft dafür schaffen. Das ist der Anfang von hoffentlich noch einigen weiteren Projekten, die in unserem Verein entstehen werden. Die Ideen dazu sprudeln schon in unseren Köpfen und werden Schritt für Schritt umgesetzt.

Woher nehmen wir die Motivation, uns diesem sozialen Problem zu widmen?

Die Motivation kommt aus der Not, einen geeigneten Begegnungsort zu haben, wo alle Altersstufen einen Platz haben und sich unabhängig von Öffnungszeiten treffen können. Unsere Wunschvorstellung ist, dass man immer einzelne oder mehrere Gleichgesinnte und somit eine Art Ersatzfamilie antrifft, dann wenn man das Bedürfnis nach einem Dorf hat - ganz ohne Verabredungen. 

Die Vision - kurz und knapp!

Unsere Vision ist es, dass gleichgesinnte Familien einen Begegnungsort haben, an dem die Kinder sein dürfen wie sie sind, an dem gemeinsam der Alltag gestaltet wird, an dem der Gedanke der Eigenversorgung und gesunder Ernährung gelebt wird, an dem die Kinder aber auch die ältere Generation mehr mit einbezogen werden kann, an dem man gegenseitig aneinander wachsen, sich austauschen, kreativ sein kann und seine Stärken mit einbringen kann.

Unser Lösungsansatz

Ziele unserer Projekte sind es, die Gemeinschaft zu fördern, die Kinder in den Alltag zu integrieren und ihnen das Mitmachen ermöglichen zu können. Wir möchten die bedürfnisorientierte Lebensweise weiter tragen und auch interessierten Menschen oder Menschen, die auf der Suche sind, unser Wissen weitergeben und im Austausch sein.


Wen möchten wir erreichen?

Familien (Eltern mit Kindern jeden Alters), alleinstehende Menschen, kreative Menschen, Menschen die die Handwerkskunst beherrschen, Menschen die bedürfnisorientierte Kurse anbieten, ältere Menschen, die eine Aufgabe suchen, oder eine Art Ersatzoma/-Opa sein wollen. Eigentlich ganz einfach alle Menschen, die die sich nach bedürfnisorientierter Gemeinschaft sehnen.

 

Was soll sich in unserem Leben gemeinsam ändern?

Es wird in diesem Projekt eine Gemeinschaft entstehen, die einer großen Familie gleicht so wie es früher üblich war. Niemand ist allein für die Erziehung der Kinder zuständig. Alle sind unterstützend da. Die Kinder sind integriert und können den Alltag mitgestalten. Die Familien können Kurse besuchen, die sie in ihrem Tun bestärken. Es wird etwas nur für Frauen geben, damit diese auch mal aus dem Alltag austreten können und sich mal wieder als Frau fühlen können. Dadurch werden sicher depressive Phasen besser überwunden. Man ist nicht mehr allein und man hat einen Anker, zu dem man gehen kann und wo man sich wieder erden kann.